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Zurück 09.02.2021

Walliser Start-up Eyeware sorgt für mehr Sicherheit auf der Strasse

Das österreichische Unternehmen AMS arbeitet mit dem Walliser Start-up Eyeware zusammen, um sein Fahrerüberwachungssystem weiterzuentwickeln. Ziel ist es, Schläfrigkeit und Ablenkungen des Fahrers am Steuer mit einem innovativen optischen 3D-Sensorik- und Gesichtserkennungstechnologie zu erkennen. Eine interessante Entwicklung für das junge Unternehmen aus Martinach, das seit seiner Gründung von der Stiftung The Ark unterstützt wird. 

Die von Eyeware entwickelte Eye-Tracking-Software ermöglicht es, die Bewegung von Kopf, Gesicht und Augen dank 3D zu erfassen. Mit den dadurch erhaltenen Daten ist das Tool in der Lage, die Aufmerksamkeit und die Absicht des Fahrers zu analysieren. So erkennt das Autoüberwachungssystem schläfrige oder abgelenkte Fahrer. Die optische 3D-Erkennung liefert genauere Daten über die Position und Bewegung des Kopfes und der Augen als 2D-Systeme. 

AMS ist einer der weltweit führenden Anbieter von Hochleistungs-Sensorlösungen, mit Hauptsitz in Österreich und global rund 9000 Beschäftigten. Ein neues Demosystem des Unternehmens verknüpft nun 3D-Sensorik und Blickverfolgung. In Kombination mit der fortschrittlichen Eye-Tracking-Software von Eyeware Tech SA werden proprietäre Algorithmen auf die Tiefenkartenabbildungen der Augen und der Kopfhaltung des Fahrers angewendet, um die Blickrichtung des Fahrers in Echtzeit zu berechnen.

 

Nicht zum ersten Mal im Wallis

Durch die Kopplung von Eyeware- und AMS-Technologien arbeitet das Überwachungssystem kontinuierlich und ist unabhängig von der Beleuchtung funktionsfähig. Das System ist mit visuellen Augmented-Reality-Anwendungen kompatibel. Infolgedessen können Entwickler von Überwachungssystemen die AMS- und Eyeware-Technologie mit der Augmented-Reality-Technologie koppeln, um Fahrer vor Gefahren zu warnen, indem Warnungen dort angezeigt werden, wohin der Fahrer schaut.

Eyeware ist ein Spin-off des Idiap-Instituts in Martinach und bei seiner Entwicklung von der Stiftung The Ark unterstützt worden. Das Unternehmen wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und hat unter anderem den Arkathon 2015 gewonnen. Dass AMS – das Unternehmen ist einer der Hauptlieferanten von Sensoren für Apple - bei seiner Forschung ins Wallis schielt, ist nicht neu: Vor ein paar Jahren erwarb es die Firma KeyLemon, ebenfalls ein Spin-off von Idiap und unterstützt von The Ark.  

 

Quelle: Pressemitteilung von AMS
 

 

Weitere Details:

Eyeware fliegt über den grossen Teich

 

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